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Telekom-CIO Petmecky wechselt zu HPI

05. Juni 2009
Von Nicolas Zeitler
Der einstige CIO von Konzernzentrale und Shared Services der Deutschen Telekom, Arnd Petmecky, arbeitet jetzt für den Einkaufsdienstleister HPI. Sein Nachfolger bei der Telekom ist Hans-Peter Günter.

Schon seit Jahresbeginn leitet Arnd Petmecky als Chief Operating Officer (COO) das Tagesgeschäft der Sulzbacher HPI GmbH. In dieser Funktion verantwortet er auch die Informationstechnologie des Einkaufsdienstleisters. Das Unternehmen gab den Wechsel erst jetzt öffentlich bekannt. Petmecky kommt von der Deutschen Telekom, wo er als CIO für die Konzernzentrale und die Shared Services arbeitete.

Arnd Petmecky soll bei HPI ein neues CRM-System einführen.
Arnd Petmecky soll bei HPI ein neues CRM-System einführen.
Foto: HPI

Der Posten des COO ist neu bei HPI. Der Einkaufsdienstleister hat die Geschäftsleitung aufgeteilt. Geschäftsführer Markus Bodenmeier soll sich künftig vor allem um strategische Belange kümmern. Zu Petmeckys ersten Aufgaben in der IT wird es gehören, ein neues CRM-System einzuführen. Außerdem soll er die Einführung eines neuen Fuhrpark-Managements abschließen. Das Projekt wurde nach der Übernahme des Flotten-Managements von Aral durch HPI begonnen und soll Anfang Juni vollendet sein.

Petmecky hat nach einem kaufmännischen Studium zunächst in der Materialwirtschaft von Mannesmann gearbeitet. Bei der Managementberatung A.T. Kearney war er anschließend für Einkaufs- und Kostensenkungsprojekte für Energie- und Telekommunikationsfirmen verantwortlich. Aus einem dieser ProjekteProjekte warb ihn die Deutsche Telekom 2002 ab. Alles zu Projekte auf CIO.de

Bei HPI verfügt Petmecky nun über ein jährliches Budget von zwei Millionen Euro für IT-Investitionen. Der Dienstleister hat sechs interne IT-Mitarbeiter und arbeitet je nach Bedarf zusätzlich mit einer Schar freier IT-Experten. Insgesamt beschäftigt die europaweit tätige HPI GmbH mehr als 200 Mitarbeiter. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben für rund 1.000 Kunden ein Einkaufsvolumen von zusammen knapp fünf Milliarden Euro.

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