Android-Smartphones

Telekom lockt mobile Angreifer mit Honeypots

24. Oktober 2013
Die Deutsche Telekom reagiert auf die steigende Zahl von Schadsoftware-Attacken gegen Handys mit einer Falle für Angreifer.

Die Telekom setzt erstmals einen mobilen "Honigtopf" ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Was bisher in Rechenzentren betrieben wurde, habe die Telekom nun in einem ersten Prototyp auf
einem Smartphone untergebracht. Die sogenannten "Honeypots" täuschen in der Regel ein ungeschütztes Internet-Gerät vor. So sollen Angriffe mit Spam oder Schadsoftware provoziert werden.

Die Schadprogramme werden dann analysiert, um einen Schutz dagegen zu entwickeln. Insgesamt legte die Telekom bisher nach eigenen Angaben 180 solcher Fallen aus und stößt damit auf bis zu 800.000 Hackerangriffe täglich.

Der neue Prototyp ist speziell an das Google-Betriebssystem AndroidAndroid angepasst. Derzeit wird er laut Telekom auf einem Samsung Galaxy S4 und einem HTC Desire getestet. Die Geräte ließen sich komplett nutzen, während die Software Angriffe erkenne und die Daten an das Frühwarnsystem der Telekom weiterleite. Bislang hatte das Unternehmen Smartphone-Schädlinge beobachtet, indem sie die Netzwerkeigenschaften der Geräte auf einem Linux-System simulierten. Alles zu Android auf CIO.de

Die Sicherheitsmaßnahmen stellte die Telekom in ihrem Bericht "Sicherheit im Internet" vor, den das Unternehmen zwei Mal im Jahr herausgibt. (dpa/rs)

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