Chip-Hersteller überrascht

Texas Instruments legt zu

24. April 2014
Chips von Texas Instruments stecken in vielen Alltagsgeräten. Deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass das Unternehmen mehr verkauft.

Das Geschäft des Chip-Spezialisten Texas Instruments zieht mit dem Trend zur Vernetzung von Alltagsgeräten weiter an. Im ersten Quartal verbesserte sich der Umsatz um drei Prozent auf annähernd 3,0 Milliarden Dollar (2,2 Mrd Euro). Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 487 Millionen Dollar, wie das Unternehmen in Dallas mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten.

Texas Instruments ist führend bei Chips, die Alltagstechnik wie Fernseher und Waschmaschinen steuern, aber auch in Medizinapparaten, Industrieanlagen oder Autos zu finden sind. Außerdem gehört TI zu den großen Herstellern von Prozessoren, die bei der Verarbeitung von Audio- und Videosignalen benötigt werden. Dagegen hatte sich das Unternehmen aus dem Geschäft mit Chips für SmartphonesSmartphones und Tablet-Computer zurückgezogen und dabei Stellen abgebaut. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die Geschäftszahlen von Texas Instruments gelten wegen der weiten Verbreitung der Chips als ein Richtungsweiser für die Konjunktur. Auch der Ausblick für das zweite Quartal wurde von den Börsianern positiv aufgenommen. Der Umsatz soll bis zu 3,4 Milliarden Dollar erreichen. (dpa/tö)

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