Cloud Computing mit Google Apps

Thesen, warum Google an die Wolke glaubt

04. August 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Cloud Computing ist sicherer und kostengünstiger als Kauf-Software. Davon ist zumindest Eran Feigenbaum überzeugt, Director of Security for Google Apps. Ein Gespräch über Fortschritt und Vertrauen.
Eran Feigenbaum, Director of Security for Google Apps: "Derzeit findet ein Paradigmenwechsel zu Gunsten von Cloud Computing statt."
Eran Feigenbaum, Director of Security for Google Apps: "Derzeit findet ein Paradigmenwechsel zu Gunsten von Cloud Computing statt."

Eben noch in Kalifornien, jetzt schon im Münchner Google-Büro: Eran Feigenbaum, Director of SecuritySecurity for GoogleGoogle Apps, ist persönlich nach Deutschland gekommen, um Sicherheitsbedenken über Cloud Computing auszuräumen. Zwischen Lego-Steinen (in Google-Farben) und Vanille-Krapfen erläutert Feigenbaum seine Thesen. Zuvor gibt’s jedoch ein paar Zaubertricks, denn Eran ist in seiner Freizeit "Magician", wie der deutsche Google-Sprecher ausführt. Alles zu Google auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de

Damit nun aber keiner denke, Sicherheit in der Google-Wolke sei Hexerei, hat Feigenbaum folgende Argumente für Cloud Computing im Gepäck:

  • Physische Sicherheit: USB-Sticks und Laptops gehen verloren oder werden gestohlen. Nichtsdestoweniger ist mobiles Arbeiten mittlerweile unverzichtbar. Sind die Daten in der Wolke statt in Handhelds, steigt die Sicherheit.

  • Interne Security: Google trainiert die eigenen Mitarbeiter ständig in Sicherheitsfragen und arbeitet zum Beispiel mit Smartcards. Das Unternehmen erteilt Zugriffsrechte rollenbasiert. Dabei bestehen unterschiedlich privilegierte Zugriffsmöglichkeiten.