CIO des Jahres


Mittelstand: Weitere Preisträger CIO des Jahres 2011

Thomas Fischer, Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

24. November 2011
Claudia Heinelt war als Redaktionsassistentin unter anderem für die Kontaktpflege zu den freien Autoren verantwortlich. Außerdem koordinierte sie gemeinsam mit Kollegin Karen Funk den Wettbewerb "CIO des Jahres". 
Zu den besten CIOs im deutschsprachigen Raum gehört auch Thomas Fischer. Der IT-Leiter bei den Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft überzeugte die Jury vom Wettbewerb "CIO des Jahres 2011" in der Kategorie Mittelstand.
Thomas Fischer ist CIO bei der GDV.
Thomas Fischer ist CIO bei der GDV.
Foto: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft

Thomas Fischer ist IT-Leiter bei der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft. Er sagt: "Ein CIO sollte niemals die Optimierung laufender Systeme und Prozesse vernachlässigen. Was bisher gut war, kann morgen schon falsch sein. Bei der Optimierung gibt es zwei Schlüsselsätze, die einen CIO aufhorchen lassen sollten und Potential zur Verbesserung bieten: "Das haben wir schon immer so gemacht" und "Geht nicht"."

Zum Unternehmen

  • Name: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV)

  • Branche: Versicherungen

  • Produkt: Die wichtigsten IT-Services: Kfz-Schadenservice, Riesternetz, Maklerportal, Branchennetz der deutschen Versicherungswirtschaft.

  • Größe: 400 Mitarbeiter

  • Zahl der IT-Mitarbeiter: 60

  • IT-Budget: Ungefähr 10 Millionen Euro inklusive Telekommunikation. Das entspricht knapp 20 Prozent des Verbandshaushaltes.

  • IT-Benutzer: Rund 400 interne GDV-Mitarbeiter, zirka 450 Versicherungsunternehmen (Mitglieder des GDV) und deren Mitarbeiter in Deutschland.

Zum Projekt

  • Name: Neubau und Umzug Rechenzentrum

  • Projektbeschreibung: Neubau eines Rechenzentrum und Umzug des vorhandenen im laufenden Betrieb. Erarbeitung und Realisierung eines zukunftssichernden RZ-Konzeptes: Moderne Klimatisierung durch Einhausung, Redundante Stromversorgung über zwei USV und Notstromaggregat, Vorbereitung zur weiteren Aufrüstung nur durch Inbetriebnahme weiterer Komponenten, keine Umbauten notwendig.

  • Zeitrahmen: August 2010 bis März 2011

  • Eingesetzte Produkte: Planungssoftware bei Fujitsu zur Simulation der Klimaentwicklung und zur Berechnung der optimalen Aufstellung und Auslegung der Klimageräte.

  • Projekt-Kosten: Die Projektkosten von 1,2 Millionen Euro wurden eingehalten.

  • Zahl der IT-Mitarbeiter im Projekt: 20

  • Besondere Herausforderungen: Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten des alten Standortes lief noch bis 2013. Das Bestandsgebäude wurde im Laufe der Jahre vielfach umgebaut, Rückbaukosten konnten nicht genau abgeschätzt werden. Die Kostengegenüberstellung und Risikobewertung zwischen Umbau des alten Standortes und Neubau wurde auf einen Zeitraum von 10 Jahren projiziert und musste sich komplett durch den laufenden Haushalt und einer Sonderumlage finanzieren lassen. Der Umzug musste im laufenden Betrieb ausschließlich an Wochenenden im Rahmen der Wartung durchgeführt werden.