M2M-Karten von Vodafone

ThyssenKrupp führt Machine to Machine ein

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Mit 50.000 M2M-Karten von Vodafone unterstützt ThyssenKrupp die Kommunikation von Maschine zu Maschine zur Fernsteuerung und Wartung von Aufzügen.
Vodafone übernimmt für ThyssenKrupp auch die Wartung von Aufzügen.
Vodafone übernimmt für ThyssenKrupp auch die Wartung von Aufzügen.
Foto: MEV Verlag

ThyssenKrupp setzt weiter und verstärkt auf Vodafone als Dienstleister für mobile Kommunikation. Der Industrie-Riese von der Ruhr und der britische Handy-Gigant dehnten die bereits bestehende Zusammenarbeit jetzt auf das doppelte Auftragsvolumen aus. Vodafone fungiert als Dienstleister für mobile Kommunikationsdienste in Deutschland und 29 weiteren Ländern in Europa, Lateinamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum.

Der Vertrag umfasst die Bereitstellung von 60.000 mobilen Sprach- und Datenverbindungen sowie zusätzlichen Diensten wie Mobile Device Management (MDM). Hinzu kommt ein gänzlich neues Element: Bei ThyssenKrupp werden 50.000 M2M-Karten eingeführt. Vodafone unterstützt auf diesem Wege der Kommunikation von Maschine zu Maschine die Fernsteuerung und Wartung von Aufzügen.

"Für uns war, neben einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis, ausschlaggebend, dass Vodafone global aufgestellt ist, unsere individuellen Anforderungen sehr gut erfüllt und das weltweite Service Management aus einer Hand anbieten kann", begründet Klaus Mühleck, CIO der ThyssenKrupp AGThyssenKrupp AG, die Entscheidung. Top-500-Firmenprofil für ThyssenKrupp AG

Im Bereich Machine to Machine (M2M) betreut Vodafone bereits heute mehrere tausend Verbindungen für den Industriekonzern, die zum Großteil über die globale M2M-Plattform von Vodafone laufen. Zukünftig werden mit dieser Technologie zehntausende Aufzüge von ThyssenKrupp gesteuert und gewartet. Zudem läuft die Notruffunktion in den Aufzügen über das System von Vodafone.

IDC kommentiert den Vodafone-Deal

"IDC sieht in diesem Abkommen eine klassische Demonstration der Stärken von Vodafone, wenn die Kommunikationsanforderungen großer, multinationaler Unternehmen erfüllt werden müssen", kommentiert IDC-Analystin Ariane Mackenzie. Die Vereinbarung sei ein Beweis dafür, dass große, multinationale Konzerne auf die Fähigkeit von Vodafone vertrauen, seine Versprechen bei Service-Erbringung und Management aus einer Hand im globalen Rahmen zu erfüllen.

MDM bei ThyssenKrupp
Branche: Industrie
Zeitrahmen: Vertrag über mehrere Jahre
Kosten: keine Angaben
Produkt: unter anderem 50.000 M2M-Karten
Dienstleister: Vodafone
Einsatzort: 30 Länder

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