Business casual gilt auch für Entwickler

Tipps für Informatiker im Vorstellungsgespräch

20. Januar 2015
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Wie führen Informatiker ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch – Ratschläge dazu von Gerhard Humbert vom Vermittler HSC Personalmanagement.
Dr. Gerhard Humbert von HSC Personalmanagement vermittelt Informatiker.
Dr. Gerhard Humbert von HSC Personalmanagement vermittelt Informatiker.
Foto: Dr. Gerhard Humbert, HSC

Die Bewerbung ist abgeschickt und das erste Telefonat lief gut - nun steht das VorstellungsgesprächVorstellungsgespräch an. Eine Systematik der Quellen, aus denen man sich über den potenziellen neuen Arbeitgeber informieren kann, hat Dr. Gerhard Humbert von HSC Personalmanagement erstellt. Er nennt Folgende: Alles zu Karriere auf CIO.de

1. Offizielle Quellen:

Da ist zunächst einmal die Selbstdarstellung des Unternehmens im Internet. Welche Kunden bedient die Firma, welche Produkte und Dienstleistungen bietet sie an? Über welche Beteiligungen ist sie mit Unternehmen verflochten, die der Bewerber möglicherweise kennt? Wirkt der Internet-Auftritt professionell oder eher zusammengestöpselt?

Zudem gibt ein Blick in offizielle Jahresberichte und die Kursentwicklung Auskunft über die wirtschaftliche Situation.

2. Inoffizielle Quellen:

Suchmaschinen wie GoogleGoogle. Es lohnt, nicht nur den Unternehmensnamen einzutippen, sondern auch Produkte. Alles zu Google auf CIO.de

Vergleichsportale wie Kununu lohnen ebenfalls einen Klick.

Social Media wie XingXing oder LinkedinLinkedin geben Hinweise. "Schauen Sie sich ruhig die Profile Ihrer Gesprächspartner oder anderer Unternehmensmitarbeiter an", sagt Humbert. Alles zu LinkedIn auf CIO.de Alles zu XING auf CIO.de

Auch klassische Medien wie Zeitungen und Zeitschriften bieten Wissenswertes.

Und nicht zuletzt fragt man eigene Kollegen und Bekannte - oder den professionellen Personalberater.

Fazit: Natürlich haben all diese Quellen ihre Vor- und Nachteile. So können sich hinter Einträgen in Foren oder auf Vergleichsportalen immer Interessen verstecken. Auch die gründlichste Quellen-Recherche ersetzt nicht das eigene Urteilsvermögen.

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