CIO Auf- und Aussteiger


SAP Rollout für Westeuropa

Top 10 CIO Weißenberger geht zu Stada

09. Juni 2010
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.
Nach deutlichen Gewinnen im vergangenen Geschäftsjahr vermeldet Generika-Hersteller Stada einen weiteren Coup: Seit April ist Angela Weißenberger, Top 10 CIO in Deutschland, für die IT des Arzneimittelherstellers verantwortlich.
Von Lorenz Snack World zu Stada: Seit April verantwortet Angela Weißenberger die IT-Geschicke des Arzneimittelherstellers.
Von Lorenz Snack World zu Stada: Seit April verantwortet Angela Weißenberger die IT-Geschicke des Arzneimittelherstellers.
Foto: Joachim Wendler

Um satte 32 Prozent konnte Stada, vor allem als Hersteller patentfreier Medikamente ("Generika") bekannt, 2009 seinen Konzerngewinn auf 100,4 Millionen Euro steigern. Damit das auch in diesem Jahr so weitergehen kann, hat der Konzern die mehrfach bei der Wahl zum CIO des Jahres ausgezeichnete Angela Weißenberger zur Leiterin der Corporate IT bestellt.

Weißenberger kommt vom Knabbermittel-Produzenten Lorenz Snack World, wo sie seit 1992 in der IT tätig war und seit 2001 ebenfalls als CIO die IT-Geschicke des Unternehmens verantwortet hat. Dort war sie seit 1996 vor allem im internationalen Geschäft eingesetzt und dort unter anderem als Projektleiterin für die SAPSAP R/3-Einführung in den Ländergesellschaften Belgien, Luxemburg und den Niederlanden zuständig. Alles zu SAP auf CIO.de

Auch nach ihrer Beförderung zum CIO im Jahre 2001 steuerte die studierte Dipl.Oec./Mathematikerin erfolgreiche ProjekteProjekte in Deutschland, Polen, Kroatien und Frankreich, bei denen es um unter anderem um die Einführung von SAP sowie der Zusammenführung der IT nach Akquisitionen, Verschmelzungen und Heraustrennungen ging. Alles zu Projekte auf CIO.de

Eins der ambitioniertesten Projekte war für Weißenberger im Jahr 2007 der Providerwechsel nach dem Ende des ersten Outsourcing-Kontraktes für das Folge-Outsourcing. Das Projekt war verbunden mit einer Systemtrennung, einem völligen Neuaufbau, einem Releasewechsel in SAP von 4.6c auf ECC 6.0 und einer Neuabwicklung der Logistik, da auch hier ein Vertragsende zum Tragen kam.

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