Besser werden in vier Schritten

Top-CIOs und das Geheimnis ihres Erfolges

14. Mai 2008
Von Alexander Galdy
Als CIO voran zu kommen, ist schon in guten Zeiten nicht leicht. Der Job ist geprägt von ständigen Veränderungen, politischen Querelen und Zeitmangel. Trotzdem schaffen es gute IT-Führungskräfte, sich auch in diesem Umfeld zu behaupten. Hier verraten einige von ihnen ihr Geheimnis.
Karriere ist wie ein Wettkampf. Gute CIOs katapultieren sich mit der richtigen Strategie aus den Startblöcken.
Karriere ist wie ein Wettkampf. Gute CIOs katapultieren sich mit der richtigen Strategie aus den Startblöcken.

Außer den Grundlagen wie Energie, Enthusiasmus und Leidenschaft für den Job als IT-Chef gibt es noch weitere Dinge, die einen CIO zum Erfolg katapultieren können:

Seien Sie nett zu den Usern

Gehen Sie als CIO auf Kollen außerhalb der IT-Abteilung zu und erklären Sie ihnen die IT so, dass es auch ein Laie versteht. Fachchinesisch können Sie immer noch mit anderen IT-Leuten pflegen.
Gehen Sie als CIO auf Kollen außerhalb der IT-Abteilung zu und erklären Sie ihnen die IT so, dass es auch ein Laie versteht. Fachchinesisch können Sie immer noch mit anderen IT-Leuten pflegen.

Das Wichtigste gleich zu Beginn: Wer als CIO vorankommen möchte sollte darauf achten, dass sich Mitarbeiter ohne IT-Kenntnisse nicht dumm vorkommen. "Personal außerhalb der IT-Abteilung muss nicht notwendigerweise den Technik-Slang draufhaben", sagt John Murphy, CIO des Hard Rock Hotel und Casino in Biloxi. Ein guter CIO liefert Informationen an IT-Außenstehende in einer Form, die sie Technik verstehen lässt und erklärt, was sie für das Unternehmen bedeutet.

Das zu begreifen, dabei hat ihm übrigens seine Frau geholfen. Nun nutzt Murphy diese Fähigkeit für Meetings mit seinen C-Level Kollegen: "Ich bin nun in der Lage, technische Informationen so zu übersetzen, dass sie diese verstehen und aufnehmen können. Und das auf eine Weise, die die Vorteile im großen Ganzen zeigt."

In diesem Zusammenhang passt gut das Sprichwort "Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es heraus". Soll heißen: Für das persönliche Vorankommnen ist es wichtig, anderen dabei zu helfen, zu verstehen, was man eigentlich sagen möchte. "Geben sie den Kollegen ein gutes Gefühl, damit sie zu ihnen kommen und nach den Problemen fragen", rät Murphy.

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