Windows-Tablet

Toshiba Encore WT8-A-102 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Kleiner und günstiger: 8-Zoll-Tablets wie das Toshiba Encore WT8 sollen Windows-Tablets endlich zum Durchbruch verhelfen. Der Test beweist: Es funktioniert - meistens auf jeden Fall.

Windows-Tablets gab es bisher nur mit 10-Zoll- oder noch größerem Bildschirm: Sie sollen eher ein Windows-Notebook ersetzen als ein Android- oder iOs-Tablet. Außerdem sind die großen Windows-Tablets verhältnismäßig teuer - ein klarer Nachteil in Zeiten von 100-Euro-Android-Tablets.

Das Toshiba Encore WT8 mit Windows 8Windows 8.1 ist dagegen eines der ersten Windows-Tablets mit 8-Zoll-Bildschirm - und kostet unter 300 Euro. Das Gehäuse fällt etwas länger und deutlich breiter aus als bei einem 7-Zoll-Tablet und liegt deswegen sowohl im Hoch- wie im Querformat angenehm in der Hand. Das Kunststoffgehäuse ist griffig, knarzt aber stellenweise und wirkt mit seinen leicht gerundete Ecken bauchig - auch weil es über zehn Millimeter hoch ist. Alles zu Windows 8 auf CIO.de

Neuer Atom-Prozessor bringt mehr Leben ins Tablet

Außerdem feiert im Encore der neue Intel Atom-Prozessor Z3740 aus der Bay-Trail-Familie Premiere: Der Vierkerner arbeitet mit 1,33 GHz, die er im Burst-Modus auf 1,86 GHz steigern kann. In den meisten Benchmarks verdoppelt er damit die Leistung des Vorgängers Atom Z2760, zum Beispiel im Cinebench (3344 zu 1694 Punkte). Auch im Browser-Test Sunspider zeigt der neue Atom, dass er mit dem A7 im iPadiPad Air mithalten kann. In derPraxis heißt das: Das Tablet reagiert umgehend auf Fingereingaben und baut selbst komplexe Webseiten flott auf. Auch anspruchsvolle Tablet-Spiele wie Asphalt 8 laufen flüssig, wenngleich die Windows-Version Grafikfehler aufweist - gegnerische Rennwagen sind beispielweise auch hinter einer Tunnelwand zu sehen. Alles zu iPad auf CIO.de

Bedienung und Geschwindigkeit

Toshiba Encore WT8-A-102 (Note: 2,02)

Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik

sehr angenehm / angenehm / ja / kapazitiv

Spracheingabe

ja

Browser: Geschwindigkeit (Sunspider) / 3D Mark Ice Storm Unlimited / GL-Benchmark / mittlere Ladezeit für Webseiten

404.7 Millisekunden / 12885 Punkte / 29 Bilder pro Sekunde / 4,60 Sekunden

WLAN-Geschwindigkeit

63,5 MBit/s

Startzeit: aus ausgeschaltetem Zustand / aus Bereitschafts-Modus

25 / 1 Sekunden

Office ist vor-installiert, aber nicht optimiert

Das Toshiba Encore WT8-A-102.
Das Toshiba Encore WT8-A-102.
Foto:

Mühsamer ist die Bedienung bei Windows-Software, die nicht für die Touch-Oberfläche von 8.1 angepasst ist. Zoomgesten setzt der Explorer beispielsweise nur ruckelnd um - und erst wenn Sie die Inhalte vergrößern, lassen sich einzelne Dateien einigermaßen problemlos mit dem Finger auswählen. Auf dem Toshiba Encore ist Office 2013 in der Version Home & Student vorinstalliert: Das Office-Paket ist natürlich ein echter Mehrwert. Aber die umständliche Aktivierung zeigt beispielhaft, warum sich Windows auf TabletsTablets so schwer tut: Office ist auf dem Toshiba Encore nicht vorab aktiviert. Sie müssen deswegen einen 25stelligen Produktcode über die Bildschirmtastatur eingeben. Das Eingabefenster lässt sich aber nicht zoomen oder verschieben, weshalb es von der Tastatur zunächst verdeckt wird - einfach geht definitiv anders. Alles zu Tablets auf CIO.de

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