Android-Tablet

Toshiba Folio 100 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Das Apple iPad und das Samsung Galaxy Tab sind gut, aber sehr teuer. Gegen diese Top-Tablets tritt das günstige Toshiba Folio 100 an. Was das Android-Tablet zu bieten hat, zeigt der Test.
Tas Toshiba Folio 100.
Tas Toshiba Folio 100.
Foto: Toshiba

400 Euro kostet das Folio 100 in der getesteten Konfiguration. Damit unterbietet es den Android-Konkurrenten Samsung Galaxy Tab. Der zweite Unterschied zum Samsung-Tablet: Das Toshiba Folio 100 hat einen 10,1 Zoll großen Bildschirm. Die Auflösung beträgt 1024 x 600 Bildpunkte.

Der interne Speicher des Toshiba Folio ist 16 GB groß und lässt sich per SD-Karte erweitern. Beim Anschluss an den PC wird der interne Speicher als Massenspeicher erkannt. So kann man bequem Dateien auf das Tablet übertragen. Das Folio 100 wird dafür über den Mini-USB-Anschlüss mit einem USB-Port des PCs verbunden. Das passende Kabel muss man sich allerdings selbst besorgen, Toshiba legt es nicht bei. Alternativ kommen die Dateien per USB-Stick auf das Tablet, denn einen Host-USB-Anschluss hat das Folio 100 auch.

Der kapazitive Bildschirm des Toshiba Folio 100 reagiert auf Mehrfingereingaben - allerdings nicht immer so wie gewünscht. Wollte man Bilder oder Webseiten durch das Auseinanderschieben zweier Finger vergrößern (Pinch-to-Zoom), reagierte der Bildschirm im Test nie an der gewünschten Stelle. Vergrößerte man beispielsweise ein Foto an einer bestimmte Stelle, zeigte es das Folio anschließend etwas nach rechts versetzt an, sodass der Teil, den man eigentlich vergrößert haben wollte, nicht mehr oder nur noch teilweise auf dem Bildschirm zu sehen war.

Immerhin reagierte das Folio 100 schnell auf Fingereingaben: Der Pinch-Zoom arbeitete flüssig und stufenlos, bei Webseiten war allerdings zu erkennen, dass das Tablet die vergrößerte Schrift nachschärfte.
Auf Webseiten mit vielen Bildern funktionierte das vertikale Scrollen zäh. Störend war auch, dass die Schrift dabei flimmerte. Anders als beispielsweise beim Galaxy Tab muss man die vier Sensortasten (Suchen, Zurück, Home, Menü) mit Nachdruck bedienen, um eine Aktion auszulösen.

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