IT-Konzerne und Autohersteller

Traumarbeitgeber der Young Professionals 2015

31. Dezember 2015
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Der Wunscharbeitgeber für junge Informatiker ist und bleibt Google. Unter den ersten zehn Arbeitgebern, bei denen der IT-Nachwuchs unterzukommen hofft, finden sich – bis auf eine Ausnahme – nur IT- und Autofirmen sowie ein Zulieferer.

Fußballfans dürfte das Bild bekannt vorkommen: Ein Club beherrscht die Liga und schaut von oben auf die Konkurrenten herab. Die Rede ist vom FC Bayern München, dem die Talente aus aller Welt in Scharen zulaufen. In der ITK-Branche dominiert GoogleGoogle als attraktivster Arbeitgeber seine "Gegner" seit Jahren ebenfalls so eindeutig, dass eine Wachablösung kaum vorstellbar ist. Über ein Drittel des IT-Nachwuchses mit ein bis acht Jahren Berufserfahrung will laut den Marktforschern von Trendence beim Suchmaschinenprimus arbeiten. Alles zu Google auf CIO.de

CIOs und Personaler aus Anwenderunternehmen werden sich in den nächsten Jahren ­etwas einfallen lassen müssen, wenn sie den ­begehrten IT-Nachwuchs für sich gewinnen wollen - vor allem dann, wenn sie nicht mit der Autoproduktion zu tun haben. Unter den ersten zehn dominieren mit Google (Platz 1), MicrosoftMicrosoft (3), SAPSAP (4), AppleApple (5) und IBMIBM (7) die IT-Firmen das Geschehen. Senkrechtstarter und inoffizieller Sieger dürfte der Zulieferer BoschBosch sein, der einen Sprung von Rang 16 auf sechs schafft. Top-500-Firmenprofil für Bosch Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Kaum ein anderes Unternehmen hat das Thema Industrie 4.0 so offensiv besetzt und nützt jede erdenkliche Möglichkeit, um für interessante IT-Jobs zu werben. Nobelmarken wie BMWBMW (2), AudiAudi (8), PorschePorsche (10) und DaimlerDaimler (11) haben sich längst daran gewöhnt, weit vorne zu landen. Die Mischung aus coolem Produkt, gutem Arbeitgeber-Image und interessanten und innovativen Aufgaben spricht für diese Branche. Top-500-Firmenprofil für Audi Top-500-Firmenprofil für BMW Top-500-Firmenprofil für Daimler AG Top-500-Firmenprofil für Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Passend zum Thema: Quiz zum Arbeitsplatz der Zukunft

Es gibt aber auch positive Beispiele unter den anderen Anwenderunternehmen, die zeigen, dass sich Investitionen in Personalarbeit und Employer Branding lohnen. So zählt die Deutsche BahnDeutsche Bahn neben Bosch zu den großen Aufsteigern in diesem Jahr. Der Staatskonzern - obwohl immer wieder in der Kritik wegen Streiks und Verspätungen - schaffte in der Beliebtheitsskala unter jungen Informatikern den Sprung vom 35. auf den 21. Platz. Das Unternehmen hat es geschafft, sein Image als träger Verwaltungsmoloch abzustreifen, und gilt jetzt als interessanter, innovativer Konzern. Die Bahn hat vor allem mit ihrer Digitalisierungsoffensive viel Boden gutgemacht bei den Informatikbewerbern. Top-500-Firmenprofil für Deutsche Bahn

Allianz und Adidas schneiden besser ab

Das Gleiche gilt für den Versicherungskonzern Allianz, der offenbar alles andere als langweilig ist - zumindest gelang den Münchnern ein Sprung nach vorne vom 33. auf den 23. Platz. Einen Riesenschritt hat auch Adidas gemacht, das mit seinen Kampagnen vor allem in den sozialen Netzen gezielt junge Menschen erfolgreich anspricht. Adidas ist 25. im Ranking (Vorjahr 38.).

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