Mit Web-Services kommt auch SOA

Trends 07: Servile Architekturen und schlanke Daten-Center

25. Januar 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Zwei von drei CIOs wollen das Projekt service-orientierte Architekturen (SOA) in diesem Jahr in die Praxis umsetzen. Außerdem steht das Ausmisten bei den Daten-Centern an. Das geht aus einer Studie des Beraters McKinsey hervor.
SOA: In diesem Jahr soll es fertig werden.
SOA: In diesem Jahr soll es fertig werden.

Nach den Worten der Analysten bringen zwei Faktoren SOA voran: Zum Einen arbeiten immer mehr Firmen mit Web-Services-Standards, zum Anderen offerieren die Anbieter immer ausgereiftere Produkte. Im Zuge dessen scheint sich auch die Verwirrung um die magischen drei Buchstaben zu legen. Schließlich war das Kürzel SOA vorübergehend mehr Marketing-Gag als Inhalt gewesen.

Die Analysten finden es bemerkenswert, dass knapp jeder Zweite (48 Prozent) angibt, wegen der Integration externer Partner auf SOA migrieren zu wollen. Bisher sei üblich, neue Technologien erst einmal innerhalb der Firewall laufen zu lassen und Geschäftspartner erst nach einigen Jahren zu integrieren. McKinsey deutet die Angaben der Studienteilnehmer als anhaltenden Beleg für den Enthusiasmus um SOA.

40 Prozent mehr Produktivität

Als zweiten großen Trend für 2007 nennen die Analysten die Verschlankung der Daten-Center. Das erklärt fast ein Drittel der Befragten zum Top-Thema auf der Agenda. Glaubt man der Studie, dürften sie gut damit fahren: Mittels "lean principles" ließe sich die Produktivität der Daten-Center um bis zu 40 Prozent steigern.

Weitere positive Effekte beziehen sich auf die Reduktion bei Energieverbrauch und technischem Support.