Das größte Problem ist Adware

Trotz Schutz: Sieben von zehn Großunternehmen mit Malware infiziert

21. November 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Trotz aller Updates auf die neueste Sicherheits-Software - der Kampf gegen Malware bleibt eine Sisyphos-Arbeit. 72 Prozent der Unternehmen mit mehr als 100 Rechnern im Netzwerk sind infiziert, wie eine Studie von Panda Security ergab. Meist handelt es sich bei den Schädlingen um Adware.
Je größer das Netzwerk, desto gefährdeter.
Je größer das Netzwerk, desto gefährdeter.

Offenbar haben es die Absender von MalwareMalware vor allem auf große Firmen abgesehen, denn die Infektionsrate steigt mit der Zahl der ans Netzwerk angeschlossenen Rechner. So weisen Betriebe mit weniger als 50 Workstations eine Infektionsrate von 37 Prozent auf, bei Firmen mit 50 bis 100 Rechnern sind es 62 Prozent. Unternehmen mit mehr als 100 PCs sind zu 72 Prozent infiziert. Alles zu Malware auf CIO.de

Wer Adware "nur" lästig findet, mag aufatmen, dass 63 Prozent der Malware unter diese Kategorie fällt. Trojaner allerdings erreichen immerhin einen Anteil von dreizehn Prozent, gefolgt von Rootkits mit fünf und Spyware mit vier Prozent.

Panda beschreibt die Situation als einen ständigen Wettlauf zwischen Malware-Verbreitern und Antivirus-Anbietern. Der Ruf nach dem Gesetzgeber dürfte wenig bringen.

Den Unternehmen wird daher kaum etwas anderes übrig bleiben, als weiterhin aufzurüsten.

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