Abwicklung des Stabilisierungsfonds

UBS kauft riskante Anlagen vom Staat zurück

30. Juli 2013
Die Schweizer Großbank UBS will bis Ende des Jahres die Regierung von den in der Finanzkrise übernommenen Risiken befreien.

Bis dahin wolle die Bank sowohl die von den Währungshütern gewährten Kredite zurückzahlen und den 2008 geschaffenen Stabilisierungsfonds komplett übernehmen. Dies teilten die Notenbank und die UBS am Dienstag in Zürich mit. Der Fonds war Teil der Rettungsmaßnahmen zur Rettung der größten Schweizer Bank.

Die UBS hatte riskante Anlagen für knapp 39 Milliarden Dollar in den Fonds übertragen. Die Regierung hatte diesen mit sechs Milliarden Franken an Kapital ausgestattet. Die Notenbank sicherte den Abbau der Risiken mit einem Kredit ab. Mit dem Rückkauf und der Abwicklung des Stabilisierungsfonds will die UBS die Kapitalquote steigern. Die Bank kam im zweiten Quartal beim Abbau der Risiken in der Bilanz weiter voran. (dpa/rs)

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