Tarifgehälter

Über 1000 IBM-Mitarbeiter protestieren für höhere Gehälter

12. September 2013
Im Tarifkonflikt beim IT-Konzern IBM haben sich nach Gewerkschaftsangaben mehr als tausend Mitarbeiter aus ganz Deutschland bei strömendem Regen vor der Zentrale in Ehningen bei Stuttgart versammelt.

"Wir fordern, dass die Mitarbeiter angemessen an den gigantischen Unternehmenserfolgen beteiligt werden", sagte Verdi-Verhandlungsführer Bert Stach am Donnerstag. Ursprünglich hatte Verdi nur mit 500 Teilnehmern gerechnet.

IBM hatte im Jahr 2012 seine Gewinne trotz sinkender Umsätze gesteigert. Die Gewerkschaft hat deshalb bereits im März eine Erhöhung der IBM-Tarifgehälter um 6,5 Prozent, mindestens aber 250 Euro gefordert. Außerdem sollen die dual Studierenden bei IBMIBM höhere Zuschüsse für Fahrtkosten und Verpflegung bekommen. Alles zu IBM auf CIO.de

IBM dagegen habe kein Angebot vorgelegt, hieß es von Verdi. Ein Firmensprecher wollte die Verhandlungen nicht kommentieren. In Deutschland beschäftigt der Technologiekonzern nach Verdi-Angaben fast 20.000 Mitarbeiter, für etwa 70 bis 80 Prozent der Belegschaft gilt der Tarifvertrag. Die nächsten Verhandlungen sind für Ende September angesetzt. (dpa/rs)

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