Zentrale Verwaltungssoftware

Überblick: Microsoft System Center Essentials 2010

16. April 2010
Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Mit den System Center Essentials 2010 erneuert Microsoft seine zentrale Verwaltungssoftware für Unternehmen. Die neue Version wird sich insbesondere im Bereich Virtualisierung vom Vorgänger unterscheiden.

Vor allem die Überwachung der ServerServer – virtuelle oder physische –, die Diagnose von Fehlern sowie die Inventarisierung und Softwareverteilung stehen dabei im Mittelpunkt. Mit der neuen Version System Center Essentials 2010 aktualisiert MicrosoftMicrosoft die etablierte Version 2007 auf neuere Technologien, vor allem im Bereich VirtualisierungVirtualisierung. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Administrativ: Die neue Verwaltungskonsole der System Center Essentials 2010.
Administrativ: Die neue Verwaltungskonsole der System Center Essentials 2010.

Microsoft hat dazu die wichtigsten Funktionen des neuen System Center Virtual Machine Managers 2008 R2 in System Center Essentials 2010 integriert. Dadurch erhalten Unternehmen eine zentrale Verwaltungsoberfläche wie bereits bei SCE 2007, ergänzt mit Funktionen zur Virtualisierung.

Microsoft System Center Essentials (SCE) 2010 richten sich an mittelständische Unternehmen bis maximal 50 Server und 500 Arbeitsstationen sowie höchstens 100 Netzwerkgeräte.

Hier hat Microsoft im Vergleich zu System Center Essentials 2007 die Fähigkeiten der Lösung nochmals erweitert. Beim Vorgänger von System Center Essentials 2010 konnten Unternehmen nur 30 Server verwalten. Anbinden an die Software lassen sich aber nur Windows-Clients. Zwar besteht auch die Möglichkeit, Linux-Clients per SNMP zu überwachen, doch ideal ist das sicher nicht. Neben verwalteten Computern können Sie auch bis zu 100 Netzwerkgeräte wie Switches, Router oder Netzwerkdrucker anbinden und per SNMP überwachen lassen.

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