Business-Knigge Indien

Umgangsformen, die Sie kennen sollten

05. Januar 2009
Von Ulrich Leifeld und Frank Brinkmann
Auch wenn sich Indien als säkularisiertes Land versteht, haben Religionen und vor allem der Hinduismus prägenden Einfluss auf die Gesellschaft. Von Ausländern wird erwartet, dass sie die religiösen Gefühle ihres Gegenübers respektieren. manager-magazin.de nennt die wichtigsten Punkte, die in der indischen Geschäftswelt zu beachten sind.
  • Es wird in Indien stärker über Gesten kommuniziert als im Westen üblich. Während in Europa die meisten Gesten von einer erläuternden Floskel begleitet werden, reicht in Indien die Geste allein aus. Auf Europäer wirken Inder daher eher wortkarg oder sogar unfreundlich.

  • Aufgrund der an viele Körperbewegungen gebundenen Bedeutungen ist es ratsam, auf eine ausgeprägte Gestik zu verzichten, um Missverständnissen vorzubeugen.

  • Mit dem Finger wird nicht auf andere Menschen gezeigt, denn es degradiert ein Gegenüber zum Untergebenen. Zum Zeigen wird demnach die ganze rechte Hand genutzt.

    Dieser Artikel erscheint mit freundlicher Genehmigung von manager-magazin.de.
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    Foto: manager-magazin.de

  • Gesten, die auch in westlichen Ländern existieren, haben in Indien zum Teil andere Bedeutungen. Das Hin- und Herwiegen des Kopfes etwa, das leicht mit einem verneinenden Kopfschütteln verwechselt werden kann, bedeutet in Indien Zustimmung.