Studie: Keine Abstimmung von IT- und Firmenzielen

Umsetzung der IT-Governance scheitert an überlasteten CIOs

28. Dezember 2005
Von Dorothea Friedrich
CIOs sind derzeit mit dem Management der Firmen-IT so beschäftigt, dass sie keine Zeit mehr haben, eine effektive IT-Governance umzusetzen. In den kommenden zwölf Monaten sehen sie ihre größten Herausforderungen in der kontinuierlichen Einführung neuer Technologien und darin, ausreichende Informationen über ihre IT-Anlagen zu bekommen. Das sind Ergebnisse einer Befragung des Forschungsunternehmens Mori im Auftrag des Lösungsanbieters CA.

Vor allem zwei Voraussetzungen sind demnach für die erfolgreiche Umsetzung einer IT-Governance wichtig: Die IT-Abteilung muss wie ein Unternehmen geführt werden und sie muss sicherstellen, dass sie ihrer Firma eine hohe Servicequalität bietet. Bis es soweit ist, müssen CIOs jedoch noch einige Hindernisse bewältigen.

Die IT, das unbekannte Wesen

So stimmten zwar 88 Prozent der Befragten zu, dass das Management der IT-Umgebung unabdingbar notwendig ist.

Doch mehr als ein Drittel hat kein klares Bild von der eigenen IT-Ausstattung. 43 Prozent verfügen über weniger Informationen in diesem Bereich, als sie es sich wünschen. Für 45 Prozent ist die Komplexität ihrer eigenen IT ihr größter Feind

Die zahlreichen neuen Technologien, die den IT-Bestand ständig vergrößern, sorgen für ein noch unübersichtlicheres Bild. Mehr als die Hälfte gab an, während der vergangenen zwölf Monate eine große Zahl an neuen Technologie-Lösungen eingeführt zu haben. 48 Prozent gehen davon aus, in den kommenden zwölf Monaten eine ebenso hohe Zahl an neuen IT-Lösungen zu implementieren.