Mehr als ein Mittel zur Kostenreduzierung

Unified Communications-Projekte sollten sich auf Unternehmensvorteile konzentrieren

13. Juni 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Auf Unified Communications-Projekte greifen Unternehmen häufig zurück, um ihre Kosten zu reduzieren. Sie sollten aber auch ganz andere Vorteile im Auge behalten, rät das Marktforschungsinstitut Gartner.
Unternehmen mit UC-Erfahrung loben vor allem die verbesserte Zusammenarbeit der Mitarbeiter.
Unternehmen mit UC-Erfahrung loben vor allem die verbesserte Zusammenarbeit der Mitarbeiter.

Unternehmen, die Unified Communications (UC)-Projekte schon früh eingeführt haben, berichteten am häufigsten von einer verbesserten Zusammenarbeit der Mitarbeiter, gestiegener Produktivität und optimiertem Kundenservice. Mit einer UC-Einführung steigt zudem die Mitarbeitermobilität im Unternehmen.

Firmen erhoffen sich Einsparungen

Zwischen den Erwartungen an UC und tatsächlichen Vorteilen klafft eine große Lücke. UC-Erfahrene nannten am seltensten den Vorteil der Kostenreduzierung. Unternehmen in der Planungsphase hingegen erhofften sich am häufigsten Einsparungen von UC.

Durch UC sollen die traditionell bestehenden Grenzen zwischen Telefongesprächen, E-Mail, Instant Messaging und Konferenzgesprächen durchbrochen werden. Durch diese Integration verschiedener Kanäle verbessere sich die Unternehmenskommunikation.

UC stellt IT-Abteilungen vor eine Herausforderung

Gartner prognostiziert vielen Unternehmen Schwierigkeiten bei der UC-Einführung. Das liegt beispielsweise daran, dass in IT-Abteilungen die Unternehmensbereiche Stimme, Daten und Applikationen oft getrennt voneinander organisiert sind.