Geld für IT-Freiberufler

Unternehmen wollen Honorare drücken

14. Oktober 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die höchsten Stundensätze unter IT-Freelancern bekommt ein selbstständiger Projektleiter, der zwischen 40 und 44 Jahre alt ist und in Frankfurt oder Köln arbeitet. Unternehmen werden bei der Rekrutierung der Externen zunehmend preisbewusster.

IT-Freelancer haben ihre durchschnittlichen Honorarvorstellungen um einen Euro auf 71 Euro pro Stunde erhöht. Mutig findet das die Internet-Jobbörse Gulp. Sie beobachtet, dass Unternehmen zwar verstärkt externe Projektunterstützung rekrutieren, dabei aber immer stärker auf den Preis achten.

IT-Freiberufler verlangen höhere Stundensätze als vor einem Jahr.
IT-Freiberufler verlangen höhere Stundensätze als vor einem Jahr.

Noch vor einem Jahr im Oktober 2009 waren die Stundensätze der IT-Freiberufler um einen Euro gefallen. Vor sechs Monaten waren sie auf diesem Niveau geblieben.

Neben dem um einen Euro höheren Stundensatz fällt in der aktuellen Auswertung auf, dass die Gruppe der Freelancer mit niedrigen Stundensätzen schrumpft. Der Anteil der Selbstständigen, die Stundensätze von weniger als 50 Euro verlangen, ist um 8 Prozent kleiner geworden.

Im Gegenzug legte das obere Mittelfeld zu. Der Anteil der FreiberuflerFreiberufler mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 70 bis 109 Euro stieg von 49,7 auf 50,8 Prozent. Alles zu Freiberufler auf CIO.de