Authentische Werbung

Unternehmen wollen Mitarbeiter statt Models

10. November 2013
Sie wirken authentischer: Einige Unternehmen setzen in der Werbung auf eigene Mitarbeiter statt auf Models. Ein paar Beispiele.

COMAZO: Der Wäschehersteller von der schwäbischen Alb bewirbt BH und Höschen ausschließlich mit eigenen Mitarbeitern. Im Online-Shop posieren sie in der Wäsche ihres Unternehmens.

RÜGENWALDER MÜHLE: Der Wurstproduzent aus Niedersachsen tauschte jüngst Moderator Jörg Pilawa als Werbefigur aus - und holte stattdessen die eigenen Leute vor die Kamera.

COMMERZBANK: In einem Werbespot joggt derzeit eine Filialleiterin der Bank mit Kapuzenpulli und Musik auf den Ohren durch die Stadt - und macht sich dabei Gedanken über die Finanzwelt.

CARGLASS: "Carglass repariert, Carglass tauscht aus." Im Werbeclip des Autoglas-Reparateurs treten stets die eigenen Mitarbeiter auf.

OBI: Die Baumarktkette ließ einst die Belegschaft in oranger Kleidung zu der Melodie von Queens "We will rock you" den Slogan "Wie, wo, was weiß Obi" intonieren.

JUNG VON MATT: Die Werbeagentur erdachte nicht nur die Obi-Werbung, sondern setzte auch selbst schon auf die eigenen Köpfe. In einer Kampagne mit dem Titel "Jede zweite Ehe entsteht am Arbeitsplatz" warb die Kreativagentur um neue Leute - mit nackten Kolleginnen.

BERLINER ZEITUNG: Redakteure des Blatts treten derzeit in einem Kinospot mit Schauspielerin Friederike Kempter auf, auch Plakate mit ihren Köpfen sind in der Stadt zu sehen.

HSH NORDBANK: Die Bank präsentiere ihre Mitarbeiter einst auf Werbeplakaten in eher ungewöhnlichen Situationen - vom Eisloch bis zur Feuerleiter. (dpa/rs)

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