Zunehmende Zurückhaltung bei Investitionen

US-CIOs pessimistischer

02. September 2005
Von Tanja Wolff
Amerikanische CIOs sind deutlich pessimistischer bei den Investitionserwartungen und wollen weniger Geld als noch im Juli für ihre IT ausgeben. Während sie im vergangenen Monat ihre Budgets um 10,1 Prozent erhöhen wollten, planten die Verantwortlichen im August nur noch eine Steigerung von 7,1 Prozent. Damit liegt die Rate aber immer noch über den im Januar prognostizierten 5,4 Prozent. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Tech Poll unserer amerikanischen Schwesterpublikation CIO.
Der monatliche Tech Poll ermittelt die Entwicklung der IT-Investitionen seit August 2003.
Der monatliche Tech Poll ermittelt die Entwicklung der IT-Investitionen seit August 2003.

Verglichen mit dem Juni-Ergebnis sind die erwarteten Ausgaben für NetzwerkeNetzwerke, Hardware, Infrastruktur-Software und ausgelagerte IT-Services gestiegen, so die Untersuchung. Die aktuelle Prognose bestätigt also das erwartete Wachstum bei den IT-Investitionen. Angesichts dessen, dass viele CIOs Wert auf die Anwendbarkeit der IT legen, werden die Ausgaben für Technologien bis zum Ende des Jahres konstant bleiben. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Im Mittelpunkt des Tech Poll stand in diesem Monat die Frage, was CIOs am meisten bei ihrer Arbeit behindert. 25,7 Prozent der Teilnehmer nannten Rückstände bei den Projekten und den Anwendungen. Diese entstehen, wenn wichtige IT-Projekte unvollständig bleiben. 15,5 Prozent gaben unzureichende Budgets, gefolgt von Zeitnot bei der Planung und Strategie als Arbeitsbarrieren an.

In Sicherheit investieren

Für Sicherheits-Software geben CIOs nach wie vor gerne Geld aus.
Für Sicherheits-Software geben CIOs nach wie vor gerne Geld aus.

38,6 Prozent der Umfragteilnehmer wollen in den kommenden zwölf Monaten mehr in die Firmen-IT investieren, das sind 4,3 Prozent weniger als im Vormonat. Die Zahl der CIOs, die planen weniger auszugeben ist um 0,6 Prozent gesunken. Sicherheits-Software steht nach wie vor ganz oben auf der Einkaufsliste der Verantwortlichen, gefolgt von Storage-Software, für die 51,2 Prozent Geld ausgeben wollen. Im Juli waren es 52,5 Prozent.

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