US-Geheimdienst

US-Verteidigungsminister lobt scheidenden NSA-Chef

31. März 2014
US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat den scheidenden NSA-Chef Keith Alexander für "zahllose Neuerungen und Erfolge im Geheimdienst" gelobt.

Zum Ende seiner achtjährigen Amtszeit habe er "eine der schwierigsten Zeiten" in der Geschichte der Geheimdienste erlebt, sagte Hagel am Freitag bei der Verabschiedung Alexanders mit Blick auf den NSA-Überwachungsskandal.

Die Feier fand im NSA-Hauptquartier in Fort Meade vor den Toren Washingtons statt - und wurde vom Pentagon live per Internet übertragen. Dies sei ein Novum in der Geschichte und zugleich ein Zeichen, dass die Dienste einen "offenen Dialog" mit der Gesellschaft führten, sagte Hagel. Präsident Barack Obama hatte jüngst Reformen in Aussicht gestellt.

Der 62 Jahre alte Alexander tritt in den Ruhestand. Der Anwärter auf den Chefposten, Michael Rogers, hat bereits eine größere Offenheit der Spionagebehörde versprochen. Sein Ziel sei es, der Bevölkerung so gut wie möglich die Arbeit und Ziele der NSA zu erklären, meinte der Vizeadmiral jüngst bei einer Senatsanhörung. Rogers war Ende Januar von Obama für den Posten nominiert worden und muss noch vom Senat bestätigt werden. (dpa/rs)

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