"New York Times"

USA befürchten nach Hacker-Angriff Enttarnung ihrer Spione

27. Juli 2015
In der US-Regierung herrscht nach einem Medienbericht die Sorge, dass China bei einem Mega-Hacker-Angriff erbeutete Daten zur Enttarnung von US-Spionen nutzen könnte.

Das hätte möglicherweise zur Folge, das eine große Zahl von Agenten der Geheimdienste niemals mehr im Ausland eingesetzt werden könnte, meldete die "New York Times" am Samstag unter Berufung auf derzeitige und ehemalige Geheimdienstbeamte. Für die US-Spionagebehörden wäre dies ein bedeutender Rückschlag, hieß es weiter.

Offizielles Siegel des OPM
Offizielles Siegel des OPM

Im Juni war bekannt geworden, dass bei einer China zugeschriebenen CyberattackeCyberattacke auf Computer der Bundesverwaltung OPM über 25 Millionen Menschen ausgespäht wurden. Dazu zählen Regierungsangestellte, zivile Auftragnehmer sowie deren Familien, Verwandte und Freunde. Manche der Daten wurden bei Überprüfungen von Regierungsmitarbeitern mit Zugang zu Geheiminformationen oder Anwärtern darauf gesammelt. Alles zu Security auf CIO.de

Katherina Archuleta ist als OPM-Direktorin abgetreten.
Katherina Archuleta ist als OPM-Direktorin abgetreten.
Foto: OPM

US-Regierungsbeamte hatten der Zeitung zufolge zwar in der Vergangenheit erklärt, dass keine Informationen über US-Spione bei der Bundesverwaltung gespeichert und diese Daten zum Zeitpunkt des Hackerangriffes völlig geschützt gewesen seien. Aber Geheimdienstler und andere Offizielle befürchteten, dass Undercover-Agenten identifiziert werden könnten, indem die gestohlenen Daten mit bereits gesammelten anderen Informationen kombiniert würden. (dpa/tc)

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Thema: Security

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