Unfälle und Datenpannen

USB-Stick in der Wäsche, Öl im Laufwerk - Datenverlust mal anders

16. Januar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Man muss auch Mensch bleiben, denkt sich der Datenretter Kroll Ontrack, und hat die komischsten Fälle von Datenverlust zusammengestellt. Es zeigt sich, dass ein Teller Apfelbrei nicht harmloser ist als ein Hacker.
Schutz vor Schmutz ist bei USB-Sticks gar nicht so unwichtig.
Schutz vor Schmutz ist bei USB-Sticks gar nicht so unwichtig.

Im vergangenen Jahr wurden besonders viele mobile Geräte im lebensbedrohlichen Zustand in die Labore von Kroll Ontrack eingeliefert. Dabei hat es meist ganz harmlos angefangen, wie zum Beispiel bei der tüchtigen Hausfrau, die versehentlich ihren USB-Stick mit in die Waschmaschine gesteckt hatte.

In einem anderen Fall waren die Vaterfreuden größer als das IT-Sicherheitsbewusstsein: Ein Mann hatte sich zwecks Fütterung des Töchterchens über einen Teller Apfelbrei gebeugt, als ihm der USB-Stick aus der Hemdtasche rutschte und in den Brei plumpste. Nicht überliefert ist, ob das Mädchen den Stick aß und wie ihr der Datensalat schmeckte.

Immerhin hatte dieser Mann mehr Glück als der Angler, der sein Notebook mit ins Ruderboot genommen hatte. Als er aufstand, kippte er vornüber in den See. Das Notebook auch.

Einen Absturz der anderen Art musste Kroll Ontrack auffangen, als die Speicherkarte einer zerschmetterten Kamera zusammengesetzt werden sollte. Die Kamera war beim Funktionstest eines Fallschirms im Einsatz gewesen. Dass der schief ging, hätte die kaputte Karte eigentlich auch so bewiesen.