Kosten und Malware

USB-Sticks verschwunden und verseucht

01. September 2011
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
70 Prozent der Firmen ist schon mindestens einmal durch Diebstahl oder Schusseligkeit ein USB-Stick abhanden gekommen, das ergab eine Studie des Ponemon Institute.
55 Prozent der vom Ponemon Institute befragten Unternehmen haben schon mindestens einmal durch die Nutzung verseuchter USB-Sticks Daten verloren.
55 Prozent der vom Ponemon Institute befragten Unternehmen haben schon mindestens einmal durch die Nutzung verseuchter USB-Sticks Daten verloren.
Foto: Ponemon-Institute

Die Zahl klingt erschreckend: 2.568.000 US-Dollar gehen einem amerikanischen Unternehmen im Durchschnitt verloren, weil es fahrlässig mit USB-Sticks umgeht. Das hat zumindest der US-Marktforscher Ponemon ausgerechnet. Seine Studie "The State of USB Drive SecuritySecurity" entstand im Auftrag des US-Speicherherstellers Kingston Technology. Alles zu Security auf CIO.de

Ponemon hat 743 IT- und IT-Sicherheitsverantwortliche befragt. Im Durchschnitt bringen sie zehn Jahre an "relevanter Erfahrung" mit, wie die Studienautoren schreiben.

Die Marktforscher geben die Kosten pro einzelnem Datenverlust mit 214 Dollar an. Bei durchschnittlich 12.000 Fällen von Datenverlust kommen sie damit auf rund zweieinhalb Millionen - was allerdings auf Schätzungen beruht.

Ob man die Zahl nun glaubt oder nicht - sicher scheint zu sein, dass Unternehmen im Umgang mit USB-Sticks wenig Vorsicht walten lassen. Lediglich 26 Prozent der Befragten setzen Technologien ein, die den unberechtigten Download sensibler Daten verhindern. Ebenso wenige nutzen Viren- und Malware-Schutz für die Sticks.