Neues Output-Management

Vattenfall druckt nur noch schwarz-weiß

14. Mai 2010
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Die Vattenfall-Gruppe stellt Schritt für Schritt ihre Druck- und Kopiersysteme auf eine Ein-Hersteller-Lösung um.
Insgesamt 40 Prozent aller Ausdrucke bei Vattenfall waren in Farbe.
Insgesamt 40 Prozent aller Ausdrucke bei Vattenfall waren in Farbe.
Foto: Vattenfall

Die ersten Einsparungen kamen fast von allein: "Auch ohne KonsolidierungKonsolidierung spart Vattenfall bereits 30 Prozent der Druckkosten", sagt Stefan Ditscheid, IT-Stratege beim Energiekonzern Vattenfall. Dieser tauscht sukzessive seinen Bestand an Druckern, Faxgeräten und Kopierern gegen Multifunktionsgeräte aus. Allein der gebündelte Einkauf bei nur noch einem Hersteller lässt den Aufwand für das sogenannte Output-Management bereits deutlich sinken, und die Festlegung auf Produkte und Services aus einer Hand eröffnet weitere Potenziale. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Vattenfall hat seinen Hauptsitz in Schweden und ist zudem in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Großbritannien, den Niederlanden und Polen vertreten. Im Zuge der Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur wollte der Konzern auch die Output-Geräte, also Drucker, Kopierer und Faxgeräte, zusammenführen, um Kosten zu sparen, aber nicht nur: Auch die Transparenz über die Output-Kosten und ein flächendeckender Service spielten ein wichtige Rolle.

Insgesamt fünf Anbieter standen zur Wahl. Rund 60 Modelle testeten die Schweden in einem eigens errichteten Testlabor. Getestet wurden unter anderem die Ausgabequalität, der Druck von Formularen aus SAPSAP und von komplexen Abbildungen aus CAD-Anwendungen, die Darstellung länderspezifischer Schriftzeichen sowie Funktionalitäten wie Scannen, Fax und E-Mail. Alles zu SAP auf CIO.de

Funktionen hinzugewonnen

"Es ging nicht darum, unsere Geräteflotte zu halbieren oder an Funktionen zu sparen. Im Gegenteil. Wir haben neue Möglichkeiten hinzugewonnen", sagt Ditscheid. Beispielsweise ist jetzt auch Scan-to-E-Mail möglich. "Wir hatten in unseren Tests Kopierer mit einer kompliziert zu bedienenden E-Mail-Funktion. Das Ergebnis: Sie wurde einfach nicht genutzt. Bei uns dagegen wurde Scan-to-E-Mail in kürzester Zeit zum Renner", erklärt Ditscheid.