Organische IT, X-Internet und Webservices sind die Zukunft

Veraltete Hardware treibt amerikanische IT-Budgets an

31. August 2004
Von Michael Kallus
Amerikanische Unternehmen werden im nächsten Jahr sechs Prozent mehr für ihre IT ausgeben. Und die Stimmung unter den CIOs ist optimistischer geworden. Das zeigt eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens Forrester Research.

Die IT-Ausgaben steigen zwar im nächsten Jahr um 6,4 Prozent, so Forrester. Doch damit wachsen sie im Durchschnitt nur wenig mehr als die amerikanische Wirtschaft. Bis 2008 sollen die IT-Investitionen auf dem Niveau verbleiben.

Forrester rechnet damit, dass US-Unternehmen im nächsten Jahr 14 Prozent mehr für ihre Hardware ausgeben. Grundlage ist das Modell der dreijährigen Abschreibung. Danach sollen die Investitionen in Hardware abflauen. Für kurzfristiges Wachstum sorgen dann Preis-Leistungs-Verbesserungen sowie die Verbreitung von Linux, Open-Source-Software und Blade Servern.

Für Hardware wollen US-Unternehmen 14 Prozent mehr investieren.
Für Hardware wollen US-Unternehmen 14 Prozent mehr investieren.

In ihre NetzwerkeNetzwerke werden Telekommunikationsunternehmen und Firmen in diesem Jahr 16 Prozent mehr investieren. Im Jahr darauf werden es laut Forrester nur vier Prozent mehr sein. Der Bedarf, alte Ausrüstung zu ersetzen und die Sicherheit zu erhöhen, treibt die Nachfrage in Unternehmen, während Telekommunikationsfirmen ihre Investitionen in Netzwerke stark zurückschneiden werden. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Bei Software und Beratung stagniert die Entwicklung

Die Ausgaben für Software werden in diesem Jahr um sieben Prozent wachsen, schätzt Forrester, im nächsten Jahr jedoch nur noch um drei Prozent. System Management, Speicherlösungen und Sicherheitsanwendungen sind noch am gefragtesten.

IT-Beratung und Integration werden in diesem Jahr nur um vier Prozent wachsen. Zurückgehen wird vor allem die Nachfrage nach großen Firmenlösungen und nach Internet-Beratung. Auch fehlt hier eine Killer-Anwendung, so Forrester. Diese Faktoren würden ebenfalls im nächsten Jahr das Wachstum auf drei Prozent beschränken.