Wolfsburger VW-Stammwerk

Vergessene Passwörter kosten Volkswagen eine Million Euro

11. Dezember 2015
Teure Vergesslichkeit: Vergessene Passwörter von Mitarbeitern im VW-Stammwerk in Wolfsburg kosten Europas größten Autobauer pro Jahr rund eine Million Euro.
VW kostet die Vergesslichkeit der Mitarbeiter im Werk Wolfsburg 1 Million Euro.
VW kostet die Vergesslichkeit der Mitarbeiter im Werk Wolfsburg 1 Million Euro.
Foto: Volkswagen AG

Per E-Mail wurden die etwa 70000 Beschäftigten in der VW-ZentraleVW-Zentrale nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur deshalb kürzlich auf die hohen Kosten hingewiesen. Zudem wurden sie aufgefordert, künftig statt auf telefonische Anfragen bei einem ausgelagerten und kostenpflichtigen Dienstleister lieber auf ein Computerprogramm zurückzugreifen. Top-500-Firmenprofil für Volkswagen AG

Das von der hauseigenen IT-Abteilung zur Verfügung gestellte Programm gibt es bereits seit September 2014, berichteten die "Wolfsburger Nachrichten". Dort könnten die MitarbeiterMitarbeiter ohne fremde Hilfe - und damit ohne Zusatzkosten - mit ihrem Werksausweis ein neues Passwort anfordern. (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Automobil

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Kommentare zum Artikel

DonArts

Liebe CIO Redaktion,

ich schätze Ihre Publikation sehr, sie ist ein zentraler und wertvoller Baustein der IT Landschaft.

Ja, VW hat einen Fehler gemacht, in dem es Abgaswerte gefälscht hat. Das haben auch die amerikanischen und japanischen Autobauer gemacht, es ist sozusagen "Industriestandard". Das muss sich ändern, ganz klar.

Ich bin allerdings dagegen, einen Hersteller exemplarisch herauszuziehen und möglicherweise mit Milliardenstrafen zu belegen. Z.B. hat das Zündschlossproblem von GM knapp 200 Todesopfer gekostet und wurde mit ein paar Millionen Dollar Strafe belegt. Aber das wissen Sie alles.

Ich werde den Verdacht nicht los, dass die USA sich bewusst Möglichkeiten sucht, um die deutsche Industrie zu schädigen, nachdem sie schon große Teile unseres Mittelstandes mit ihrem selbstgedruckten "funny Money" aufgekauft hat. Ein Hinweis darauf ist, dass die Bekanntgabe durch die am. Umweltbehörde just 2 Tage vor Ankündigung des neuen Passat-Modells in den USA erfolgte. "In Detroit und Dearborn haben sie Champagnerkorken geknallt " Wie es Dirk Müller so schön beschrieben hat. Aber auch das wissen Sie alles.

Das einzige, was uns bisher noch verblieben ist, sind die Großkonzerne. Telekom wurde bereits massiv durch "Ron Sommer " mit dem Aktion- und anschliessendem Abhörskandal massiv geschädigt, Siemens mit Korruptionsskandalen sturmreif geschossen. Jetzt ist unsere Automobilindustrie dran.

Und wir Deutsche helfen noch mit aller Kraft mit, uns in Grund und Boden zu rammen.

Bitte, beteiligen Sie sich nicht mehr daran.

Ich gehe davon aus, dass Sie freien und unabhängigen Journalismus betreiben können, relativ unabhängig von Ihrer Muttergesellschaft.

Mit freundlichen Grüßen.

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