Mögliches Schlichtungsverfahren

Verhandlungen über Umbau bei SAP in Deutschland geraten ins Stocken

11. August 2014
Die Verhandlungen über den geplanten Stellenumbau beim Softwarekonzern SAP sind in Deutschland ins Stocken geraten. Der Betriebsrat der SAP SE habe erklärt, die Gespräche nicht weiterführen zu wollen, hieß es vom Unternehmen und Betriebsrat am Sonntag einstimmig. Der "Spiegel" hatte vorab darüber berichtet.

Man habe keine Erläuterungen erhalten, warum welche Stellen betroffen seien, hieß es vom Betriebsrat. Ein SAP-Sprecher sagte, der Konzern sei der Informationspflicht als Arbeitgeber vollständig nachgekommen.

Der Konzern ist dabei, sein Angebot von fest installierter Software auf Abo-Modelle umzustellen - was sich auf der Personalseite niederschlägt, indem Jobs wegfallen. Unterm Strich will SAPSAP Ende 2014 mehr Mitarbeiter beschäftigen als zu Jahresbeginn und den betroffenen Beschäftigten wenn möglich auch neue Jobs im Unternehmen anbieten. Bei Bekanntwerden der Umbaupläne hatte es geheißen, dass weltweit etwa drei Prozent der Mitarbeiter von der Restrukturierung betroffen sein werden. Alles zu SAP auf CIO.de

In Deutschland sind nach Angaben des Betriebsrats rund 300 der insgesamt 17 200 Stellen hierzulande bei der SE und Landesgesellschaft von den Umbauplänen bedroht. Weltweit beschäftigt SAP rund 67 700 Mitarbeiter. Der nächste Schritt ist nun ein Schlichtungsverfahren, das nach Angaben des Betriebsrates Mitte September starten könnte.

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