Gfk-Umfrage zu Smart Home

Vernetzte Haushaltsgeräte vielen noch zu teuer

11. November 2015
Über das Internet vernetzte Haushaltsgeräte könnten der nächste große Trend werden - die "Smart Home"-Technologie ist vielen Deutschen in der Anschaffung aber noch zu teuer.
Smart Home: Laut GfK-Studie finden viele Nutzer das Konzept interessant - aber in der Umsetzung zu teuer.
Smart Home: Laut GfK-Studie finden viele Nutzer das Konzept interessant - aber in der Umsetzung zu teuer.
Foto: RWE

Dies ergab eine Umfrage der Konsumforscher der Nürnberger Gfk, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Rund 43 Prozent der deutschen Internetnutzer glauben demnach, dass "Smart Home"-Anwendungen in den kommenden Jahren den größten Einfluss auf ihr Leben haben werden.

Mit der Technik lassen sich zum Beispiel Heizungen, Lampen und Steckdosen von unterwegs mit dem Smartphone steuern. Für die Umfrage wurden in acht Ländern jeweils mehr als 1000 Internetnutzer über 16 Jahren befragt. Über alle Länder hinweg sei der Kostenfaktor als ein entscheidendes Kaufhindernis genannt worden, teilte die GfK mit. Eine einzelne, über das Internet steuerbare Steckdose schlägt mit 30 bis zu 70 Euro zu Buche. Wer seine Heizkörper aus der Ferne mit dem Handy regeln will, muss derzeit mehrere Hundert Euro ausgeben.

Zudem gibt es international unterschiedliche Gründe, die gegen die Vernetzung des Zuhauses sprechen: So steht etwa in Großbritannien den Forschern zufolge der Mangel an Wissen um die neue Technik an zweiter Stelle, in Brasilien ist es die schlechte Internetverbindung. (dpa/mb)

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus