Sicherheitsrisiko iPhone & Co.

Verzicht auf Smartphone-Apps

26. Oktober 2012
Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Aus Angst vor Datenverlust installiert eine Mehrheit der US-Nutzer keine Apps auf dem Smartphone. Das geht aus einer Pew-Studie über das Nutzerverhalten hervor.
Die Security-Praktiken von Smartphone- und Handy-Nutzern im Überblick.
Die Security-Praktiken von Smartphone- und Handy-Nutzern im Überblick.
Foto: Pew Research Center

Was bittet am meisten Angriffsfläche für den Verlust persönlicher Daten: ein PC, ein Kühlschrank oder ein Taschenrechner? Blödsinnige Frage? So wie: Ist Wasser nass? Ist Eis kalt? Genau. Entsprechend überflüssig erscheint Tony Bradley, Autor unserer amerikanischen Schwesterpublikation PC World, der zentrale Befund einer Studie aus den USA.

Im Rahmen des Pew Research Center’s Internet and American Life Project wurden dort mehr als 2000 Erwachsene zu ihrem Umgang mit Handys und SmartphonesSmartphones befragt. Geführt wurden die Telefoninterviews von den Marktforschern von Princeton Survey Research Associates. Herausgefunden habe man nun im Kern, dass Smartphones anfälliger für Datenverlust und Datenklau seien als Handys der älteren Generation, so Bradley. Und diese Erkenntnis sei ja nun so selbstverständlich wie die Antworten auf die obigen Fragen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Schließlich seien die einen Geräte handgroße Computer mit einer vor zehn Jahren noch für PCs üblichen Prozessorleistung, die anderen eben Telefone, auf denen man nur mit sehr viel Geduld überhaupt Daten verarbeitet und im Internet unterwegs ist. Die schockierendste Neuigkeit der Studie sei der überaus niedrige Anteil an Smartphone-Nutzern. Alles in allem, so der Tenor, hätte man für derlei Erkenntnisse keine teure Studie gebraucht.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Bradleys scharfe Kritik hat in jedem Fall eine gewisse Berechtigung. Der Aufbau der Studie führt in der Tat dazu, dass jede Menge Redundanzen enthalten sind. Die Erkenntnis zum Beispiel, dass nur 7 Prozent auf ihren alten Handys Location Tracking abschalten.

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