Musikvideo-Dienst

Vevo geht in Deutschland an den Start

22. August 2013
Internet-Nutzer in Deutschland bekommen demnächst einem Zeitungsbericht zufolge mehr Auswahl bei Musikvideos. Der US-Dienst Vevo werde im Herbst auch hierzulande starten, berichtete das "Wall Street Journal".

Vevo gehört Sony und dem weltgrößten Musikkonzern Universal Music. Der werbefinanzierte Dienst mit einem Arsenal von rund 75.000 Musik-Videoclips ist bisher in zwölf Ländern verfügbar. Das sind neben den USA unter anderem Großbritannien, Frankreich und Spanien. Dort kann man auf Vevo auch über Smartphone-Apps zugreifen. Außerdem kämen Vevo-Apps auf Samsung-Fernseher und die Settop-Box AppleApple TV, eine Anwendung für Sonys Spielekonsole Playstation werde auch entwickelt, schrieb die Zeitung. Alles zu Apple auf CIO.de

Vevo wolle sich mit neuen Kanälen unabhängiger von YouTube machen, um die Werbe-Einnahmen nicht mit GoogleGoogle teilen zu müssen, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Dem Wall Street Journal zufolge laufen über zwei Drittel der Abrufe von Videos aus der Vevo-Plattform in den USA derzeit über den Google-Dienst YouTube. In Deutschland kann man zahlreiche Musikvideos nicht über YouTube abrufen, weil der Internet-Konzern und die Verwertungsgesellschaft Gema seit Jahren über Abgaben streiten. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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