Schiedsrichter Markus Merk im Interview

"Videobeweis erhöht die Spannung"

30. September 2008
Von Stefan Holler
Das berühmte Wembley-Tor, Abseits, Schwalben im Strafraum: Der Fußball-Schiedsrichter muss oft in Bruchteilen einer Sekunde entscheiden. Sprechfunk und der Videobeweis können helfen, Entscheidungen richtig zu treffen. Doch FIFA-Schiedsrichter Markus Merk warnt: "Nicht zu viel intervenieren". Und er plädiert für maximal sechs Unterbrechungen pro Spiel.

Im Interview mit CIO spricht sich Schiedsrichter Merk für dreimal zwei Überprüfungen während eines Spiels aus: Schiedsrichter haben dadurch die Möglichkeit, für jede der beiden Mannschaften dreimal zu intervenieren. "Da in den Top-Fußballigen auch Unternehmen auftreten, ist eine richtige Entscheidung gefordert. Wenn wir Fehler vermeiden können, müssen wir das auch tun", betont Merk. Dabei sei es wichtig, innerhalb von 60 Sekunden nach einem Veto zu entscheiden. Eine Videokontrolle kann eine wichtige Hilfe sein.

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