Virtualisieren für Fortgeschrittene

Virtualisierung erreicht Handy und WLAN

05. Januar 2009
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Im neuen Jahr werden sich CIOs mit der Virtualisierung mobiler Endgeräte und Wireless LAN (WLAN) beschäftigen. Das behaupten zumindest die Analysten von Aberdeen. Die ersten Anbieter sind schon auf dem Markt.
Die Treiber für Virtualisierung.
Die Treiber für Virtualisierung.

Noch kann keine Rede davon sein, dass VirtualisierungVirtualisierung sich durchgesetzt habe - die Analysten von Aberdeen peitschen die Diskussion trotzdem schon in die nächste Runde. Ihre These: In absehbarer Zukunft steht die Virtualisierung von mobilen Handhelds und Wireless LAN (WLANWLAN) an. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de Alles zu WLAN auf CIO.de

Die Analysten haben sich verschiedene Studien aus dem ablaufenden Jahr angesehen und ziehen das Fazit, Virtualisierung habe sich zu einem essenziellen Bestandteil der IT-Infrastruktur-Strategie entwickelt. Ob Desktop, Server oder StorageStorage - glaubt man Aberdeen, hat sich Virtualisierung etabliert. Allerdings sind Unternehmen erst dabei, ihre Pläne umzusetzen, so dass der Durchdringungsgrad noch niedrig ist. Alles zu Storage auf CIO.de

Im nächsten Schritt wird Virtualisierung die mobile Welt erreichen, so Aberdeen. So verspreche zum Beispiel der Anbieter Meru, Performance und Verlässlichkeit von WLAN per Virtualisierungs-Technologie auf das Niveau verkabelter Geräte zu heben - und das zu geringeren Kosten.

Bei Mobiltelefonen präsentiert sich der Anbieter VMware als Vorreiter für Virtualisierung. Das Unternehmen hat erst im November Lösungen auf den Markt gebracht. Weil in Krisenzeiten überall nach Kostensenkung bei gleichzeitiger Steigerung der Performance gerufen wird, rechnet Aberdeen beiden neuen Technologien gute Chancen aus.