Irrtümer über Infrastruktur-Management

Virtualisierung führt zu Faulheit

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
CIOs müssen die Infrastruktur in virtuellen Umgebungen genauso kontrollieren und verwalten wie in physischen. Glaubt man den Klagen von Anbietern, neigen IT-Entscheider jedoch zu allzu viel Lässigkeit.

Wer virtualisiert, braucht sich um das Client Lifecycle Management keine Gedanken mehr zu machen. Diese Aussage ist ein Irrtum, so der Anbieter Front Range Solutions. Glaubt man Stefan Heller, Director Product Marketing Infrastructure Management, treffen seine Mitarbeiter "häufig auf falsche Annahmen oder Halbwahrheiten" rund um VirtualisierungVirtualisierung und Software Asset Management. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Punkt 1: Kontrolle ist besser, auch bei virtuellen Servern

Heller vertritt den Standpunkt, die Infrastruktur müsse auch in virtuellen Umgebungen im Blick behalten werden. IT-Entscheider müssten klare Aufgabenverteilungen für die jeweiligen Server definieren. Mittels Rollen- und Berichtigungsmodellen innerhalb des System-Managements behalten IT-Administratoren die Kontrolle über Erstellung und Verwendung virtueller Server.

Punkt 2: Wer auf Asset Management verzichtet, verschenkt Sparpotenzial

Ein weiterer Punkt beim Infrastruktur-Management sind die Software-Lizenzen. Zu häufig gingen Unternehmen davon aus, dass es mit dem Kauf von ausreichend Lizenzen getan sei, so Heller.

Seine Definition von Software Asset Management umfasst die gesamte Verwaltung der Software im Netzwerk. Ziel sei, Informationen über die tatsächliche Nutzung der installierten Programme erhalten und zu verhindern, dass das Unternehmen Geld für ungenutzte Applikationen verschenkt.