Microsoft, VMware, Citrix

Virtualisierung mit Open Source - geht das?

11.01.2010
Von Hartmut  Wiehr

Server-Virtualisierung steigt rasant

Server-Virtualisierung wird allmählich zunehmen, sodass alle Anbieter davon profitieren werden, auch die von Open-Source-Software für virtuelle Maschinen und Tools. Laut Gartner sind 2009 weltweit 5,8 Millionen virtuelle Maschinen im Einsatz, aber bis zum Jahr 2012 gehen die Analysten von einem Anstieg auf 58 Millionen aus – ein Wachstum um das Zehnfache.

In Prozentzahlen ausgedrückt:

  • Anteil der Server, auf denen heute Virtualisierung läuft: 19 %

  • Anteil der Server, auf denen nächstes Jahr Virtualisierung läuft: 28 %

  • Anteil der Server, auf denen 2012 Virtualisierung läuft: 50 %

Doch wer auf Open-Source-Virtualisierung setzen will, der braucht eine erfahrene IT-Mannschaft, die über Windows-Systeme hinausschauen kann: Ohne einen Linux- oder Unix-Hintergrund wird da nicht viel gehen. In kleineren Unternehmen, die vor allem im Windows-Umfeld aktiv sind, dürften deshalb wohl VMware und Hyper-V von Microsoft die größten Chancen haben. Bleibt dann noch die Preisfrage.

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