Applikationen schneller kitten

Virtualisierung verkürzt Ausfallzeiten

16. Juni 2008
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Unternehmen und Behörden, die Virtualisierung nutzen, können ihre Systeme nach einem Ausfall sehr viel schneller wiederherstellen als andere. Das ergab eine Umfrage des Software-Unternehmens Vizioncore.

Insgesamt 73 Prozent der Befragten gaben an, dass VirtualisierungVirtualisierung in ihrem Unternehmen dazu beitrug, die Ausfallzeiten von Applikationen zu senken. Die Hälfte der Teilnehmer ist der Meinung, eine virtuelle Maschine innerhalb von einer Stunde wiederherstellen zu können. Weitere 26 Prozent veranschlagen dafür bis zu zwei Stunden. Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Über eine spezielle Disaster Recovery Strategie zur schnellen Wiederherstellung der Virtualisierung verfügen 51 Prozent der befragten Firmen.

Primär implementieren Unternehmen Virtualisierung zur Server-Konsolidierung. 93 Prozent der Befragten nannten dies als Beweggrund. Weitere Triebkräfte sind geringere Hardware-Kosten (56 Prozent), verbessertes Disaster Recovery (54 Prozent) und zentralisiertes Management (50 Prozent).

Den Betrieb virtueller Desktops zählt lediglich ein Fünftel der Firmen zu den Beweggründen einer Implementierung. Weit abgeschlagen ist Grüne IT. Sie motivierte nur drei Prozent der Befragten zur Einführung von Virtualisierung.

Das Software-Unternehmen Vizioncore befragte für die Studie "VMworld survey results" rund 200 Endanwender aus Unternehmen verschiedener Größen und Branchen.