Vittorio Colao

Vodafone CEO mit europäischen Markt unzufrieden

25. Juli 2014
Der britische Telefonkonzern Vodafone hat weiter mit der schwachen Entwicklung in Europa zu kämpfen. Weil insbesondere Italien und Spanien erneut kräftige Rückgänge verzeichneten und auch Deutschland sich weiter mau zeigte, erlösten die Briten im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni aus eigener Kraft 4,4 Prozent weniger. Das teilte der Konzern im englischen Newbury mit.
Vittorio Colao, CEO Vodafone Group
Vittorio Colao, CEO Vodafone Group
Foto: Vodafone

Dabei fiel der Rückgang bei den Mobilfunkservice-Umsätzen mit 4,2 Prozent etwas weniger scharf aus als von Analysten geschätzt. Trotz der weiterhin ernüchternden Rückgänge sieht Konzernchef Vittorio Colao die Trendwende in Europa gekommen. Der Markt weise Zeichen der Besserung auf, sagte er.

Der Umsatzschwund in Deutschland fiel mit 4,9 Prozent geringer aus als zuletzt. Insgesamt stieg der Umsatz der Briten dank Zukäufen und der besseren Lage in Afrika und Asien um mehr als sechs Prozent auf 10,2 Milliarden britische Pfund (12,9 Mrd Euro). Den Ausblick auf das Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen. (dpa/rs)

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