Einschätzung zu On-Demand

Von wegen SAP, Oracle und Microsoft ...

05. März 2006

Endlich hat auch SAPSAP die Zeichen der Zeit erkannt und seinen Eintritt in das On- Demand-Geschäft angekündigt. CEO Henning Kagermann hat viele Worte gebraucht, um dieses verspätete Eingeständnis zu rechtfertigen. Die gute Nachricht daran: Der Einstieg der Walldorfer verhilft dem Mietmodell zu breitem öffentlichen Interesse. Alles zu SAP auf CIO.de

Dabei findet die lang beschworene Konvergenz von Telekommunikation und Informationstechnologie für smarte Anwender schon längst statt. Nicht nur der Mittelstand, sondern auch führende Großunternehmen setzen heute auf Software aus dem Internet. Aktuell kommen On-Demand-Lösungen besonders dort zum Einsatz, wo die Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Zulieferern flexibel, hochverfügbar und sicher organisiert werden soll. Beispiele aus dem Alltag: Webex unterstützt Online-Konferenzen, Salesforce fördert das Management der Kundenbeziehungen, und das Brainloop-Secure-Boardroom-System sichert Ablage sowie Versand vertraulicher Aufsichtsratsunterlagen. So sehen zeitgemäße Unternehmensabläufe aus.

Die benötigte On-Demand-Software wird direkt von der Fachabteilung bezogen, die sie einsetzt. Der kluge CIO wird deren Auswahl und Kontrahierung konstruktiv unterstützen, damit Fachbereiche schnell und flexibel arbeiten können. Zurzeit überbieten sich zwar die IT-Anbieter SAP, OracleOracle und MicrosoftMicrosoft im Vorfeld der CeBIT mit Produktankündigungen. Ich gehe aber davon aus, dass bald ganz andere Firmen die Nase vorn haben werden: clevere Telekommunikationsunternehmen, die hoch attraktive Angebote schnüren und sich zunehmend als IT-Lösungsanbieter qualifizieren. Das bedeutet eine tektonische Verschiebung der Anbieterlandschaft und zugleich eine neue Dimension des Wettbewerbs. Die Anwender werden auf breiter Front davon profitieren. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de

Peter Záboji, Ex-CEO von Tenovis

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Themen: Microsoft, Oracle und SAP

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