Detecon-Studie

Vor massiver ERP-Konsolidierungswelle

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und beschäftigt sich mit Rechtsurteilen, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.

Zum Teil planten die Firmen die Einrichtung oder den Ausbau von Shared Service Centern, während sie dem Trend zum Cloud Computing beim ERP eher zurückhaltend gegenüber stünden. Schwerpunkte sollen bei der Konsolidierung in Bereichen mit direktem Einfluss auf den Geschäftserfolg wie Geschäftsprozesse, Anwendungen und Daten gesetzt werden.

Die Konsolidierungsziele

„Hier stehen insbesondere die Prozesse Materialwirtschaft und Logistik, FinanzenFinanzen und Controlling sowie Produktion und Einkauf im Mittelpunkt“, heißt es in der Studie. „Die Konsolidierungspotenziale auf der Plattform- und Infrastrukturebene sind in der Regel bereits ausgeschöpft und daher weniger bedeutend.“ Top-Firmen der Branche Finanzen

Als Konsolidierungsziele nennen jeweils 59 Prozent der Befragten durchgängige Prozessketten über die Unternehmenseinheiten hinweg sowie Standardisierung und Harmonisierung von Prozessen. 55 Prozent streben eine bessere Positionierung im internationalen und globalen Wettbewerb an, 50 Prozent wollen ihre Effizienz steigern und Kosten senken.

Jeweils mehr als die Hälfte der Befragten gibt als Herausforderung die Standardisierung und Harmonisierung auf globaler Ebene sowie die Sicherstellung einer einheitlichen und hohen Datenqualität an. Zwei Fünftel nennen die Anpassung der bestehenden Prozesse an ein neues ERP-System als Herausforderung, ein Drittel zerbricht sich den Kopf über die Migration der Stamm- und Bewegungsdaten.

Die Studie „ERP-Konsolidierung: Aus vielem eines“ ist bei Detecon International erhältlich.

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