Betriebswirtschaft und IT müssen zusammenrücken

Vorstand straft BI-Projekte mit Desinteresse

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Bis 2012 wird sich die jetzige Datenmenge in Unternehmen verdreifacht haben. Gleiches gilt für die Probleme mit unbefriedigenden Anwendungen. Um nicht in der Datenflut unterzugehen, setzen viele CIOs auf Business Intelligence (BI). Eine schlaue Entscheidung - allerdings nur, wenn das Management sie unterstützt. Das gibt der Marktforscher Gartner zu Bedenken.

Der Appell klingt nach einsamen Rufen in der Wüste: Nur jeder Zehnte gibt in einer Umfrage unter 350 IT-Entscheidern an, sein Engagement in Sachen Business IntelligenceBusiness Intelligence und Performance ManagementPerformance Management werde von der C-Riege unterstützt. Alles zu Business Intelligence auf CIO.de Alles zu Performance Management auf CIO.de

Eine Mehrheit von 40 Prozent kann immerhin einzelne Führungskräfte als Mitstreiter benennen. Ein Viertel erklärt, keinen "Executive Sponsor" zu haben.

Das Resultat sind Business-Manager, die behaupten, aus einer Flut an Daten und Informationen das Wichtige nicht mehr herausfiltern zu können - und nicht selten der IT die Schuld dafür in die Schuhe schieben. Eine komplette Fehleinschätzung, so Gartner.

Ihr Tipp: Business und IT müssen sich zusammensetzen, um Metriken und Qualitäts-Standards festzulegen.

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