Alternative Antriebe

VW: Elektroantrieb auch für Großtransporter und Familienbusse

13. Mai 2014
Europas größter Autobauer Volkswagen treibt die junge Technik der Elektroantriebe auch für die Großtransporter und Busse seiner Nutzfahrzeugesparte voran.

Konzernchef Martin Winterkorn sagte am Dienstag bei der Hauptversammlung in Hannover, dass es die
nächste Generation des VW-Großtransporters Crafter sowie künftige Versionen der VW-Familienbusse (T-Modell, früher "Bulli") "mit großer Wahrscheinlichkeit" auch als batteriegetriebene Versionen geben werde. Einen zeitlichen Rahmen nannte der Manager nicht. Allerdings ist bekannt, dass VW die Produktion des neuen Crafter Ende 2016 in einem neuen Werk im polnischen Posen (Poznan) starten will.

Die Elektromobilität ist bei der Pkw-Kernmarke schon im Kleinstwagen Up und im Verkaufsschlager Golf Realität. Die dortigen E-Modelle laufen nur über den gespeicherten Strom, Sprit wird überflüssig. Gerade für den städtischen Lieferverkehr gibt es in der Branche bereits zahlreiche Pläne, reine Batteriefahrzeuge einzusetzen, um Abgase zu verhindern.

Auch wenn Elektroautos im Betrieb keine Abgase ausstoßen, steht und fällt ihre Energie- und Ökobilanz mit den Quellen, aus denen sie den Strom beim Aufladen beziehen. In Deutschland dominieren dabei bisher noch die herkömmlichen Energieträger wie Kohle-, Gas- oder Atomstrom. (dpa/rs)

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