Cloud Computing


Digitalisierung

VW Nutzfahrzeuge startet Logistik-Cloud

20. September 2016
Die Lkw-Sparte von Volkswagen will in der Vernetzung des Güterverkehrs mit einer eigenen Software eine treibende Rolle spielen.
Andreas Renschler, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge
Andreas Renschler, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge
Foto: Volkswagen AG

"Wir schaffen dafür eine eigene Cloud", sagte VWVW-Lastwagen-Vorstand Andreas Renschler. An diese Cloud sollen sich viele Computer etwa in Lkws, Speditionen oder Verkehrsüberwachungssystemen anschließen können. Top-500-Firmenprofil für Volkswagen AG

Auf der an diesem Dienstag in Hannover startenden Branchenleitmesse IAA Nutzfahrzeuge will Renschler dazu eine neue Marke präsentieren, "die Logistik und Digitalisierung zusammenbringt". "Das System starten wir im Frühjahr 2017", sagte der seit 2015 amtierende Spartenchef. Laut Experten ist einer der Wachstumstreiber im Nutzfahrzeuggeschäft künftig die DigitalisierungDigitalisierung - im wesentlichen also Dienstleistungen rund um Daten. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

"Fast 50 Prozent der LkwsLkws fahren ganz oder teilweise leer. Mit neuen digitalen Dienstleistungen werden wir dafür sorgen, dass mehr Lkws möglichst voll beladen sind", sagte Renschler dem Blatt. Ziel ist es unter anderem, Kosten für die Spediteure zu senken und einen Verkehrsinfarkt auf den Straßen zu vermeiden, wenn der Güterverkehr in den kommenden Jahrzehnten wie prognostiziert weiter wächst. Dafür muss die Effizienz gesteigert werden. "Über unsere CloudCloud kommt künftig kurzfristig die Information, dass irgendwo Transportgut abgeholt werden kann", führte Renschler als Beispiel an. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Top-Firmen der Branche Transport

Die in der Sparte VW Truck & Bus vereinten Lkw-Bauer MAN und Scania seien dabei, die für diese Art von Dienstleistungen nötige Servicementalität zu entwickeln, sagte Renschler. "Und wir werden weitere Schritte gehen müssen." (dpa/rs)

Zur Startseite