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Wagemutige CIOs gesucht

10. Januar 2005
Horst Ellermann ist Herausgeber des CIO-Magazins.
Unsere Schwesterzeitschrift in den USA lobt zum 18. Mal den Preis "CIO 100" aus. In diesem Jahr werden IT-Manager gekürt, die investieren und dabei bewusst Risiken eingehen, um ihre Unternehmen nach vorne zu bringen.

Erstmals appelliert Chefredakteurin Abbie Lundberg explizit an ausländische CIOs, ihre Unterlagen zum ältesten Wettbewerb für IT-Manager einzureichen: "Der CIO 100 ist wie ein Oscar für IT, aber mit einem Unterschied: Dieser Preis kann von IT-Leitern in allen Ländern gewonnen werden", erklärt Lundberg, die 2004 die Preise vor mehr als 500 Gästen verlieh. In den vorangegangenen Jahren hatten sich mehrheitlich US-CIOs um die begehrten Trophäen beworben.

Profitieren können deutsche CIOs in zweierlei Hinsicht von einer Teilnahme. Zum einen weist Lundberg darauf hin, dass der CIO 100 Award als Auszeichnung für das gesamte Unternehmen gedacht ist und nicht nur einzelne Köpfe prämiert. Zu den besten 100 zu gehören dient somit dem Selbstmarketing der gesamten IT-Abteilung. Zum anderen profitieren CIOs davon, dass sie die Preise für ihre Unternehmen entgegennehmen dürfen, was dieses Jahr in einer ausgesprochen attraktiven Umgebung geschieht: Das Hotel del Coronado in der Nähe von San Diego ist eines der ältesten Hotels Kaliforniens. Begleitend zum CIO-100-Symposium wird Lundberg dort vom 21. bis zum 23. August die Preise verleihen.

Bewerben sollten sich CIOs, die sich dem Sparzwang der letzten Jahre widersetzt haben, um in Bereiche zu investieren, die zwar Risiken bergen, aber auch hohe Gewinne in Aussicht stellen. "Be recognized as one of the Bold 100" ist das Motto der diesjährigen Veranstaltung, also: "Werden Sie als einer der wagemutigen 100 wahrgenommen" - wobei sich "bold" auch mit verwegen, keck oder frech übersetzen ließe. Frech darf der CIO also sein, nur belegen muss er seine Keckheit mit Zahlen. Weitere Bedingungen stehen unter www.cio.com/cio100. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar.

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