Karriere-Portale und Collaboration Software bei der Personalsuche unerlässlich

War for Talents: Keine Beute ohne Networking-Tools

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Schicker Dienstwagen, 14 Gehälter, Kaffee für lau - wer sich die besten Köpfe ins Unternehmen holen will, muss mehr tun. Collaboration Tools implementieren und Karriere-Portale aufbauen zum Beispiel. Die Analysten von Aberdeen versprechen: Mit einer Talent-Akquise-Strategie bekommt man bessere Leute und senkt obendrein die Kosten für die Personalsuche.

Die Analysten sprechen gar von einem "Global War for Talent" und legen Unternehmen nahe, entsprechend aufzurüsten. Wer seine Belegschaft immer nur ad hoc ergänzt, dürfte über kurz oder lang ins Hintertreffen geraten. Erfolgreiche Firmen verfolgen eine langfristige Personalentwicklung.

Das mag banal klingen, scheint sich aber noch nicht überall durchgesetzt zu haben. Aberdeen unterscheidet in "Best in Class"-, Durchschnitts- und "Trödler"-Firmen. 73 Prozent der "BiCs" nennen Future Workforce Planning als Treiber, aber nur zwei Drittel des Durchschnitts. Von den besonders langsamen Unternehmen sagen das sogar nur 37 Prozent.

Anders herum geben 67 Prozent der Trödler zu, derzeit nicht über alle im Unternehmen geforderten Skills zu verfügen. Unter den Erfolgsfirmen sind es "nur" 42 Prozent. Und während 41 Prozent der Nachzügler ihre Wunschkandidaten nicht erreichen können, trifft das nur auf 21 Prozent der Musterschüler zu.

Wer auf der Seite der Erfolgreichen stehen will, muss zunächst einmal eine Akquise-Strategie etablieren, die auf die allgemeine Geschäftsstrategie abgestimmt wird. Wie eine solche Strategie konkret umgesetzt werden kann, verdeutlicht die Studie am Beispiel Technologie.