Sicherheitsprobleme sind hausgemacht

Warum Datenbank-Missbrauch alltäglich ist

06. Januar 2009
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Angriffe auf vertrauliche und kritische Daten, die in Datenbanken lagern, nehmen täglich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Die Ursachen hierfür liegen in mangelnder Absicherung, unklaren Verantwortlichkeiten und zu geringen Budgets für IT-Sicherheit.

Angriffe auf Datenbanken sowie Sicherheitsverletzungen gehören inzwischen zum Alltag. 15 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage registrierten innerhalb der letzten zwölf Monate mehrfach Missbräuche von vertraulichen Informationen in Datenbanken.

Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Database SecuritySecurity Controls", die die Enterprise Strategy Group im Auftrag des Sicherheitsanbieters Application Security durchführte. Alles zu Security auf CIO.de

Angriffe auf Datenbanken steigen

41 Prozent gaben an, dass sich innerhalb des letzten Jahres ein solcher Vorfall ereignet hat. Im Vergleich zum Vorjahr, wo ein nur rund ein Drittel der Befragten Sicherheitsverletzungen bei Datenbanken beobachteten, bedeutet das eine deutliche Zunahme. Fast drei Viertel der Befragten rechnen damit, dass die Angriffe auf Datenbanken in den nächsten Jahren weiter steigen werden.

Unternehmen, die kritische Daten und vertrauliche Informationen, in Datenbanken speichern, verletzen dabei häufig Compliance-Anforderungen und sind anfällig für Datenmissbrauch und Datenklau.

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