3 Treiber für höhere Ausgaben

Warum IT-Sicherheit scheitert

02. August 2010
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Unternehmen geben immer mehr Geld für IT-Sicherheit aus. Trotzdem erhöht sich laut einer Studie von Booz & Company das Risiko von Angriffen und Datenklau. Schuld daran sind neue Technologien und eine professionelle Hackerindustrie.
Die IT-Sicherheit in Unternehmen wird in den nächsten Jahren insbesondere durch Zero Day Exploits, Drive by Downloads und Trojanische Pferde gefährdet.
Die IT-Sicherheit in Unternehmen wird in den nächsten Jahren insbesondere durch Zero Day Exploits, Drive by Downloads und Trojanische Pferde gefährdet.

Die Informations-und Kommunikationstechnologie (ITK) hat sich inzwischen zu einem zentralen Nervensystem von Wirtschaft und Staat entwickelt.

Durch Sicherheitsverletzungen und Angriffe entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden. Der IT-Sicherheitsmarkt gehört deshalb zu den am schnellsten wachsenden Segmenten in der IT-Industrie.

IT-Security-Umsätze steigen

Das ist ein Ergebnis der Untersuchung "Die IT-Sicherheitsbranche in Deutschland", die das Beratungsunternehmen Booz & Company im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführt hat.

Demnach setzten die Anbieter von IT-Sicherheitsprodukten im Jahr 2009 weltweit rund 37 Milliarden Euro um. Bei einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 13,4 Prozent sollen die Umsätze bis 2010 auf 54 Milliarden Euro klettern. In Deutschland erwirtschafteten IT-Security-Anbieter 2009 mit Sicherheits-Produkten und Dienstleistungen knapp 2,75 Milliarden Euro.

Zur Startseite