Sicherheits- und Identitäts-Management sehr wichtig

Was Anwender von Applikations-Plattformen erwarten

09. Juni 2009
Von Redaktion CIO
Die Verschiedenheit der Anforderungen sowie Mangel an Zeit und Geld sind die größten Hindernisse, um eine Applikations-Plattform aufzubauen. Doch gelingt diese Infrastruktur-Maßnahme, bringt sie Effizienz- und Produktivitätsgewinne und kann sogar das Image der IT-Abteilung verbessern.

Viele Unternehmen wollen allgemein verfügbare Ressourcen ihrer Anwendungen an einem zentralen Ort zusammenführen: auf einer sogenannten Applikations-Plattform. Kein leichtes Unterfangen, bedenkt man die Komplexität moderner IT-Umgebungen. Formell definiert hat eine oder mehrere solcher Plattformen ein Viertel aller Firmen.

Das hat eine Online-Umfrage des britischen Marktforschungs- und Analystenhauses Freeform Dynamics gemeinsam mit dem britischen Fachportal The Register ergeben. Eingefangen wurden die Stimmen von 477 Teilnehmern aus Firmen verschiedener Größen. Der mit 39 Prozent größte Teil der Befragten kommt aus Großbritannien, 18 Prozent aus dem übrigen Europa und 21 Prozent aus den USA. Die Ergebnisse haben die Berater unter dem Titel "Application Platforms. The State of Play" veröffentlicht.

Als Befürworter des Konzepts Applikations-Plattform erwiesen sich 84 Prozent der Befragten, wobei ein gutes Drittel gleichzeitig die praktische Umsetzbarkeit anzweifelt. Zu den 25 Prozent der Unternehmen, die eine definierte Plattform bereithalten, kommen weitere 37, die Komponenten einer Applikations-Plattform nutzen, diese aber nicht formell zusammengeführt haben.

Je größer ein Unternehmen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es dort eine Applikations-Plattform gibt. Mehr Effizienz und Produktivität ist der am häufigsten geäußerte Grund, warum das Business eine solche Plattform befürwortet, und zwar unabhängig von der Firmengröße. Der Blickwinkel der IT-Abteilung ist ein anderer. Dort werden Sicherheits- und Datenschutzbelange für am wichtigsten gehalten.

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